Verbotsschild als Verkaufsschlager
Die Straßenschilder wurden vergangene Woche an einem Platz in der Stadt und den anliegenden Straßen aufgestellt, weil sich Anwohner zunehmend von jungen Kiffern gestört fühlten. Auf den Schildern ist ein roter Kreis zu sehen, in dem eine Cannabis-Zigarette in einer Rauchwolke zwischen weißen Marihuana-Blättern abgebildet ist.
Nachdem die Schilder schon kurz nach ihrer Aufstellung gestohlen wurden, entschied der Gemeinderat, Exemplare des "ersten Anti-Cannabis-Straßenschilds" weltweit zu verkaufen.
Mehr als 400 potenzielle Käufer hätten schon ihr Interesse an einem der 90 Euro teuren Schilder geäußert, sagte ein Sprecher. Die meisten Anfragen kämen aus den USA. Es seien aber auch viele Deutsche, Australier, Skandinavier und Singapurer unter den Interessenten. Den Verkaufserlös wolle man für einen wohltätigen Zweck spenden.
Der Besitz und der Konsum geringer Mengen sogenannter weicher Drogen wie Cannabis ist in den Niederlanden erlaubt.
Quelle: Kölner Stadtanzeiger