Hanf in der Schweiz
Cannabis-Konsum soll nicht straffrei werden
Auch Ständerat spricht sich gegen Hanf-Initiative aus.
Kiffen soll nach dem Willen des Parlaments nicht straffrei werden. Der Ständerat ist am Dienstag dem Nationalrat gefolgt und hat die Hanf-Initiative knapp mit 18 zu 16 Stimmen zur Ablehnung empfohlen. Die «Initiative für eine vernünftige Hanf-Politik» kommt nun vors Volk.
Ein schwarzer Tag für MS- und Krebspatienten
St. Gallen/Bern - Der Cannabis-Konsum soll nicht straffrei werden. Ohne Legalisierung ist aber in der Medizin keine vernünftige Anwendung möglich, sagt der Onkologe Thomas Cerny vom Kantonsspital St. Gallen.
Nathalie Grand / Quelle: sda / Dienstag, 11. März 2008 / 18:56 h
Kontrovers: 63 Prozent für Cannabis-Liberalisierung
Basel. baz. Ein deutliches Votum für die Cannabis-Liberalisierung: In der Kontrovers-Umfrage von baz.ch sprachen sich 63 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dafür aus, das Kiffen ab 18 Jahren straffrei sein soll.
Cannabis – verharmlost und verteufelt
Die Meinungen sind gemacht: beim Nationalrat, der die Hanfinitiative diese Wintersession zur Ablehnung empfahl, bei den Therapeuten im Umgang mit Cannabisabhängigen und bei den Cannabiskonsumenten selbst. Nur die Eltern sind unsicher. Sie möchten das Beste für die persönliche Entwicklung und die beruflichen Chancen ihrer Kinder. Sie versuchen zu führen und erleben ihre Hilflosigkeit, wenn pubertierende Jugendliche sie ablehnen und vereinbarte Grenzen überschreiten.
Kiffen soll verboten bleiben
Nationalrat lehnt Hanf-Initative klar ab
Kiffen soll in der Schweiz verboten bleiben. Der Nationalrat hat die Hanf-Initiative mit 106 zu 70 Stimmen ohne Gegenvorschlag abgelehnt. Die Vorlage geht nun an den Ständerat.
Keine Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums
Bern - Der Nationalrat will nichts wissen vom straffreien Cannabis-Konsum. Er empfiehlt eine Volksinitiative, die eine kontrollierte Liberalisierung vorsieht, mit 106 zu 70 Stimmen zur Ablehnung. Die Vorlage geht nun an den Ständerat.
Nationalrat lehnt Hanfinitiative ab
Erwartetes Nein fiel deutlich aus! Der Nationalrat lehnt die Initiative «für eine vernünftige Hanfpolitik» ab. Er verzichtet auch auf einen Gegenvorschlag. Schon letzte Woche hat sich ein deutliches Nein abgezeichnet. Die Gegner argumentierten vor allem mit dem Schutz der Jugend.
Hanf-Legalisierung spaltet den Nationalrat
Debatte nach drei Stunden auf nächste Woche vertagt
Die Entkriminalisierung des Kiffens spaltet auch den neuen Nationalrat. In der Debatte zur Hanf-Initiative wehrten sich bürgerliche Vertreter gegen eine Banalisierung von Cannabis, während die vorwiegend linken Befürworter der Initiative auf einen geregelten Markt zur Eindämmung der Gefahren setzen wollen.
Teufelskraut oder Wunderpflanze? Hanf sorgt für rauchende Köpfe
Heute behandelt dasParlament die Volksinitiative «für eine vernünftige Hanfpolitik mit wirksamem Jugendschutz».Was die Initianten damit erreichen wollen – undandere Fragen rund um das «Wunderkraut» Hanf.
Neuer Anlauf zur Cannabis-Legalisierung
Der neu gewählte Nationalrat debattiert über die Hanf-Initiative. Ein Gegenvorschlag hat Chancen auf eine Mehrheit.
Die Mehrheit der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) lehnt die Volksinitiative «für eine vernünftige Hanf-Politik» wie der Bundesrat ab. Die Kommission begründet ihr mit 14 zu 9 Stimmen beschlossenes Nein in erster Linie mit dem Jugendschutz, wie Sprecherin Thérèse Meyer (CVP/FR) ausführte. Mit 11 zu 10 Stimmen bei 3 Enthaltungen lehnte es die SGK in der alten Zusammensetzung ab, einen Gegenvorschlag auszuarbeiten. Im neu gewählten Parlament könnte sich eine Mehrheit für einen Gegenvorschlag, der nur den Konsum legalisiert, finden. Die Debatte wird morgen fortgesetzt.