Cannabis und Medizin
Cannabis kann Ausbreitung von Krebszellen im Körper verhindern
Am Universitätsklinikum Rostock haben Forscher eine neue Wirkungsweise von Cannaboiden nachgewiesen. Demnach können die Substanzen, die auch in der Hanfpflanze zu finden sind, das Eindringen von Krebszellen in umliegendes Gewebe verhindern, meldet die Universität Rostock.
Aktuelle Nachrichten - Rostock (ddp). Am Universitätsklinikum Rostock haben Forscher eine neue Wirkungsweise von Cannaboiden nachgewiesen. Demnach können die Substanzen, die auch in der Hanfpflanze zu finden sind, das Eindringen von Krebszellen in umliegendes Gewebe verhindern, meldet die Universität Rostock.
Cannabis als Parodontoserisiko
Dunedin – Cannabis-Konsumenten fallen die Zähne früher aus. So plakativ lassen sich die Ergebnisse einer prospektiven Kohortenstudie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2008; 299: 525-531) zusammenfassen. Zahnmediziner aus Neuseeland führen dort mehr als ein Drittel aller schweren Parodontosen bei jungen Erwachsenen auf die Hanfdroge zurück.
Hilft Cannabis Multiple Sklerose-Erkrankten? Interview mit Prof. Hans-Peter Hartung
06.02.2008 - Erstmals hat die Bundesopiumstelle im letzten Jahr einer Patientin, die seit 14 Jahren an Multipler Sklerose erkrankt ist, gestattet, Cannabis in der Apotheke zu kaufen. Dazu ein Interview mit Prof. Hans-Peter Hartung, Vorstandsmitglied im Ärztlichen Beirat des DMSG-Bundesverbandes.
Inhaltsstoff des Hanfs hemmt Ausbreitung von Krebs
(APA) Ein Inhaltsstoff der Cannabis-Pflanze hemmt einer Laborstudie der Universität Rostock zufolge die Ausbreitung von Krebs. Wie die Hochschule am Dienstag mitteilte, wiesen die Pharmakologen Robert Ramer und Burkhard Hinz in Zellkulturen nach, dass ausgerechnet der berauschende Wirkstoff Tetrahydrocannabinol die Auswanderung von Tumorzellen in umliegendes Gewebe bremst.
Wissenschaftler: Cannabis gegen Krebs
Rostock. ap/baz. Cannabis könnte künftig zur Therapie von Krebserkrankungen eingesetzt werden. Rostocker Wissenschaftler konnten jetzt einen Wirkmechanismus der in Cannabispflanzen vorkommenden Cannabinoiden gegen die Ausbreitung von Tumorzellen nachweisen. Wie der Leiter des Universitäts-Instituts für Toxikologie und Pharmakologie, Burkhard Hinze, am Dienstag berichtete, blockieren Cannabinoide die Bildung bestimmter Enzyme, mit deren Hilfe sich sonst Krebs im Körper ungehindert ausbreitet.
Kiffen erhöht das Lungenkrebsrisiko
Das Rauchen von Cannabis wurde bislang hauptsächlich auf seine psychischen Effekte diskutiert. Als problematisch wurde vor allem die Unvorhersehbarkeit der Wirkung angesehen. Als Langzeitfolgen beim Cannabiskonsum wurden psychische, soziale Risiken erkannt. Gravierende Hirnschäden wie sie von Alkohol bekannt sind, wurden nicht nachgewiesen. Körperliche Risiken, insbesondere für die Atemwege, wurden atestiert aber nicht tiefgehend differenziert.